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Im Rodingerwinkel entsteht ein neues Flachgewässer

Im Rodingerwinkel legt der Verein ein neues Flachgewässer für Krickenten, Amphibien und Libellen an. Am ersten Baggertag wurde der Aushub zu rund 80 Prozent erledigt.

Am 24. September haben im Rodingerwinkel die Baggerarbeiten für ein neues Flachgewässer begonnen. Es soll Krickenten und anderen Wasservögeln, Amphibien und Libellen einen Lebensraum bieten. Markus Thalmayr war um halb acht mit Bagger und Raupendumper bei der Vereinshütte, gegen Viertel nach acht ging es auf der Baustelle los.

Zuerst wurde an der vorgesehenen Stelle Platz für das Aushubmaterial geschaffen, um etwa halb neun folgte der erste Baggerlöffel. Bis zum Arbeitsende um 16 Uhr war der Aushub zu rund 80 Prozent erledigt. Dass es an diesem Tag kaum regnete, kam den Arbeiten entgegen: Der Lehm ist ohnehin feucht, und nasser hätte er sich nur schwer einplanieren lassen.

Am zweiten Tag stehen das Einplanieren des Aushubs und die Feinmodellierung an. Den Dumper braucht es dafür nicht mehr, das restliche Material schiebt der Bagger direkt zur Seite.

Auf der Insel im künftigen Gewässer wurde die obere Torfschicht samt den Wurzeln der Goldrute abgetragen. Zur Erhöhung kommt etwas Lehm darauf. In die Wasserfläche wird anschließend passender Torf aufgetragen, damit sich statt trübem Lehmwasser dunkles Torfwasser bildet. So soll ein Gewässer entstehen, das sich gut in die Landschaft einfügt und von den Krickenten angenommen wird.

Während der Baggerarbeiten war auch die Mähpartie des Vereins im Einsatz. Sie hat die Sumpffläche links vom Schranken gemäht und wieder freigelegt. Das Schilf stand dort bereits zweieinhalb Meter hoch, entsprechend schwer und mühsam war die Arbeit.










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