
Das Lambrechtmoos erholt sich Monat für Monat
Die neu angelegten Tümpel im Lambrechtmoos füllen sich wieder, Gelbbauchunke und Bekassine sind zu sehen, Springkraut und Goldruten sind fast verschwunden.
Das Lambrechtmoos entwickelt sich nach den Beobachtungen von Obmann Reinhard Kaiser von Monat zu Monat besser. Die im Jänner neu geschaffenen Tümpel füllen sich nach dem Regen der letzten Tage wieder mit Wasser; ganz trocken gefallen waren sie nie. In einem der Kleingewässer entdeckte er eine Gelbbauchunke, für die solche kleinen Pfützen und Gumpen ein idealer Lebensraum sind.
Froschlöffel und Rohrkolben siedeln sich bereits an, beim „Guglhupftümpel“ waren viele Libellen zu sehen. Im südlichen, nasseren Mittelteil ging auch eine Bekassine auf. Im östlichen Wiesenteil finden sich nach der zweiten Mahd Wilde Minze, eine Teufelskralle und ein Rotkappenpilz.
Springkraut und Goldruten sind so gut wie zur Gänze verschwunden. Positiv wirkt sich auch die Auslichtung der zuvor teils sehr dichten Fichtenbestände unter dem Birken- und Erlenanflug aus.
Bei den Robinien wurde in dieser Woche zum zweiten Mal geringelt. Zwei Götterbäume, die ebenfalls entdeckt wurden, sind vollständig geringelt worden. Im Herbst des kommenden Jahres sollen die geringelten Robinien und Götterbäume gefällt und entsorgt werden.
Für die Kleingewässer und die Streuwiesen wäre ausreichend Regen im Herbst gut. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Lebensraum deutlich verbessert. Es ist erstaunlich, wie rasch sich ein vernachlässigtes Stück Natur mit gekonnter menschlicher Hilfe erholen kann.



