Reinhard Kaiser
Geprüfter Naturführer. Führt durch das Schutzgebiet, leitet die Arbeitseinsätze und vertritt den Verein nach außen.

Hervorgegangen aus einer Initiativgruppe, die schon 1983 die naturnahe Renaturierung der abgeernteten Frästorfflächen forderte — und 1984 den einstimmigen Gemeindebeschluss erreichte.
Ehrenamtliche Arbeitseinsätze auf rund 105 Hektar Moor- und Waldfläche der Gemeinde Bürmoos – auf Basis des mit der Naturschutzbehörde erstellten Moor-Management-Plans und Wald-Fachplans.
Laufende Information über die ökologische Bedeutung des EU-Vogelschutz- und Naturschutzgebietes sowie Moorführungen für die breite Öffentlichkeit.
Herausgabe der Vereinszeitung, die zweimal im Jahr erscheint und alle Mitglieder über Projekte, Einsätze und Termine auf dem Laufenden hält.
Ausgabe 2/2026 lesen PDF, 2,0 MBFilme, Bücher, Vorträge, Publikationen und Exkursionen – zur Aufrechterhaltung der Tradition von Bürmoos als Glasbläser-, Torfstecher- und Ziegelbrennerort. Daran erinnert auch diese Website: Ihre Menüleiste ist wie grünes Glas gestaltet.
Der Verein ist jünger als sein Anliegen. Bevor er 1992 offiziell entstand, hatte eine Initiativgruppe bereits neun Jahre lang Überzeugungsarbeit geleistet — mit Erfolg.
Eine Gruppe Bürmooser fordert, die abgeernteten Frästorfflächen im Bürmooser Torffeld möglichst naturnah zu renaturieren — zu einer Zeit, in der der Abbau noch läuft.
Am 17. Dezember beschließt die Gemeindevertretung einstimmig, die gemeindeeigenen Abbauflächen nach Ende des Torfabbaus wieder in eine „moos- und moorähnliche Landschaft“ zurückzuentwickeln.
Die Initiativgruppe erreicht, dass die Gemeinde rund 23 Hektar Wald- und Moorfläche im ehemaligen „Wahamoos“ zwischen Bürmooser See und Zehmemoos von der Wohnbaugenossenschaft „Salzburg“ ankauft. Die Flächen werden von Bauland in Grünland umgewidmet.
Am 3. Dezember wird der Torferneuerungsverein Bürmoos unter dem Patronat der Gemeinde gegründet — im Stieglgasthaus Pichorner, dem ehemaligen Gasthaus Pföß.
Rund 65 Mitglieder sind regelmäßig im Einsatz, zusammen etwa 2.500 Stunden im Jahr. Grundlage ist der mit der Naturschutzbehörde erstellte Moor-Management-Plan und der Wald-Fachplan.
Gräben aufstauen, Tümpel entschlammen, neue Flachgewässer anlegen. Im Herbst 2025 wurden zwölf Amphibiengewässer wieder freigelegt und drei neue Lacken geschaffen.
Streuwiesen spät mähen und das Mähgut abtransportieren. Schilfränder mit dem Balkenmäher freischneiden, aufkommende Gehölze zurücknehmen.
Mehrere Einsätze pro Sommer gegen das Drüsige Springkraut. Wo seit Jahren gearbeitet wird, geht der Bewuchs deutlich zurück.
Freischneiden der Pfade, Ausbessern und Streichen der Schautafeln, Gebüsch aus dem Bockerlgleis entfernen, umgestürzte Bäume beseitigen.
Fledermauskästen aufhängen, vom Biber angenagte Weiden mit Schutzzaun sichern, Schilfhaufen für die Ringelnattern aufschlichten.
Ortssäuberung mit der Gemeinde, Reparatur der Moorraupe, Plakate für die Jahreshauptversammlung. Auch das gehört dazu.
Besenheide im Raureif. Vieles lässt sich nur in einem schmalen Zeitfenster machen — bei Frost, bei Trockenheit oder nach der Brutzeit. Erst wenn der Boden gefroren ist, trägt er schweres Gerät: im Jänner 2026 zum ersten Mal seit 2009 wieder.
So entstand im September 2026 die Krickentenlacke im Rodingerwinkel: ein neues Flachgewässer, zwei Arbeitstage, ein Bagger und eine Mähpartie. Scrollen Sie mit, die Uhr läuft.
Tag 1 · 7:30
Um halb acht steht Markus Thalmayr mit Bagger und Raupendumper bei der Vereinshütte.

Tag 1 · 8:15
Auf der Baustelle im Rodingerwinkel geht es los. Zuerst wird Platz für das Aushubmaterial geschaffen.

Tag 1 · 8:30
Nach dem Plan der Schutzgebietsbetreuung entsteht die Mulde der neuen Lacke.

Tag 1 · tagsüber
Ein paar hundert Meter weiter mäht die Mähpartie des Vereins eine Sumpffläche frei. Das Schilf steht dort zweieinhalb Meter hoch, entsprechend mühsam ist die Arbeit.

Tag 1 · 16:00
Um vier ist der Aushub zu rund 80 Prozent erledigt. Dass es kaum regnet, hilft: Nasser Lehm ließe sich kaum einplanieren.

Tag 2 · 8:00
Einplanieren, ein Lehmrücken wird um 50 Zentimeter abgetragen, die Insel bekommt ihre Form. In die Wasserfläche kommt Torf, damit sich dunkles Torfwasser bildet statt trübem Lehmwasser.

Tag 2 · 13:30
Um halb zwei ist die Krickentenlacke fertig. Bis zum Winter soll sie sich mit Wasser füllen, im nächsten Jahr können Wasservögel, Amphibien und Libellen einziehen. Bezahlt hat sie BirdLife Austria.

Nach dem Bericht „Die Krickentenlacke im Rodingerwinkel ist fertig“ vom 24. September 2026.
Was sich über die Jahre angesammelt hat — und eine Zahl, die erst ein paar Monate alt ist.
Gewählt von der Jahreshauptversammlung, tätig wie alle anderen auch: ehrenamtlich, neben Beruf und Familie.
Geprüfter Naturführer. Führt durch das Schutzgebiet, leitet die Arbeitseinsätze und vertritt den Verein nach außen.
Unterstützt den Obmann bei der Organisation der Vereinsarbeit und packt bei den gemeinsamen Arbeitseinsätzen tatkräftig mit an.
Einer unserer aktivsten Helfer bei der Pflege des Baumbestands. Er übernimmt regelmäßig auch die anspruchsvollen und anstrengenden Arbeiten mit der Motorsäge.
Behält die Finanzen des Vereins im Blick und sorgt dafür, dass Einnahmen und Ausgaben sorgfältig und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Unterstützt den Kassier in finanziellen und organisatorischen Belangen und übernimmt bei Bedarf dessen Vertretung. Ebenfalls verantwortlich für die Mitgliederverwaltung.
Dokumentiert Sitzungen und Beschlüsse und sorgt dafür, dass wichtige Entscheidungen und Entwicklungen im Verein festgehalten werden.
Unterstützt bei der Schriftführung und bei organisatorischen Aufgaben. Als Biologin bringt sie zudem ihren fachlichen Blick auf Natur- und Artenschutz in die Vereinsarbeit ein.
Arbeitseinsätze und Versammlungen. Führungen und alle weiteren Termine stehen unter Aktuelles.
Wir mähen und entbuschen den „Sendlfleck“ im Rodingerwinkel, eine Fläche mit Besenheide, die man hier „Sendl“ nennt. Die Arbeit ist nicht leicht, mit vielen helfenden Händen aber bald geschafft. Danach sind alle Helferinnen und Helfer um 12 Uhr zum Erntedank- und Heigerfest im Salettl der Schutzhütte eingeladen. Wer mithelfen möchte, meldet sich bitte bis 14. Oktober.
8:15–12:00 Treffpunkt Schutzhütte
In meinen KalenderTätigkeitsbericht, Kassabericht, Neuwahlen und Ausblick — traditionell mit Musik und Jause.
19:00 Gemeindezentrum Bürmoos
In meinen KalenderRund 65 aktive Mitglieder, etwa 2.500 Stunden im Jahr: Grabenaufstau, Gehölzpflege, Mahd der Streuwiesen, Instandhaltung der Wege und Schautafeln.
Für zwölf Euro im Jahr werden Sie Teil einer Arbeit, die in Jahrzehnten gerechnet wird – und die schon heute sichtbar ist.