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Auf der alten Torfstichfläche ist wieder Platz für Torfmoose

Elf Torferneuerer haben auf rund 3.500 Quadratmetern Faulbeersträucher und Schilf entfernt, damit sich die Torfmoose wieder ausbreiten können.

Die Fläche liegt östlich vom Bürmooser See. Vor rund 125 Jahren stachen dort Torfstecher aus dem Mühlviertel, aus Südböhmen und aus Italien Torf für die Glas- und Ziegelöfen von Ignaz Glaser. Die Stiche sind inzwischen großteils zugewachsen, und der Wald erobert die Moorfläche.

Noch vor zehn Jahren gab es hier offene Wasserstellen für Stock- und Krickenten, den Kleinen Wasserfrosch, Libellen und den Eisvogel. Die Trockenjahre haben diese Wasserstellen geschlossen. Um die Hochmoorfläche mit Torfmoosen, Sonnentau und Moosbeeren zu erhalten, haben elf Torferneuerer rund 3.500 Quadratmeter von Faulbeersträuchern und Schilf befreit. Der Boden schwankt, und einer der Helfer ist dabei in einen Schwingrasen eingebrochen.

Als Mäher mit Motor- bzw. Akkusense waren Albin Schacherl, Friedrich Hauthaler, Alfred Maierhofer, Andreas Jäger, Matthäus Lang und Thomas Rudhart im Einsatz. Edith Haberpeuntner, Christian Kelz, Maximilian Jäger, Hermann Tesmer und Reinhard Kaiser übernahmen das Zusammenheuen und das Entfernen des Mähguts.

Nach knapp drei Stunden war die Fläche frei. Jetzt können sich die Torfmoose auf ihren Bülten und in den Schlenken wieder entwickeln, und das Moor wächst dort Jahr für Jahr langsam in die Höhe.

Nach der Arbeit ging es zur Schutzhütte. Kassier und Koch Bernhard Schettler verwöhnte die Helfer mit gegrilltem Fleisch, Banaterwürsten und Gemüse.

Die Arbeiten in diesem Restmoor werden vom Land mit einer Moorpflegeprämie gefördert. Unabhängig davon will der Verein Flächen, auf denen das Moor von selbst nachwächst, möglichst frei von Verbuschung und Verwaldung halten. Allen Helfern sei dafür gedankt.

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