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Torfstechen bei herrlichem Frühlingswetter

 

Heute ging es zeitig in der Früh bei herrlichem Frühlingswetter und begleitet vom Ruf des Kuckucks von unserer Torfhütte hinunter zum Torfstich. Damit wurde auch heuer wieder eine uralte Bürmooser Tradition gepflegt: das Torfstechen.

Als Stecher war Bastian Rakusan im Einsatz. Helmuth Stötzer, unser „Primar“, übernahm die Arbeit als Radler und Kastler. Später kam mit Friedrich Hauthaler, besser bekannt als „Findus“, noch ein weiterer Kastler dazu.

Das Torfstechen ist bekanntlich eine schwere Arbeit. Heuer war es jedoch besonders anstrengend, da der Torf durch die langanhaltende Trockenheit nur sehr schwer zu schneiden war. Nach einer kurzen Bierpause ging es aber wieder flott weiter. Auffällig war, dass der Torf heuer deutlich weniger Wasser enthält. Wir hoffen daher, dass die Wasen rascher trocknen werden.

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder rund 300 Wasen gestochen. Zusätzlich ist auch wieder etlicher Torf für die Whiskeybrennerei des Stieglguts Wildshut angefallen.

Nach rund drei Stunden war die Arbeit geschafft. Anschließend ging es zurück zur Torfhütte, wo bereits eine traditionelle Torfstecherjause wartete: ein Kranz Dürrewurst, Banaterwürstl, Stangenkäse, Schwarzbrot und gekochte Eier. Dazu gab es natürlich kellerfrisches Uttendorfer Märzen.

Damit wurde auch heuer wieder die alte Tradition des Torfstechens in Bürmoos bewahrt. Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter, damit die gestochenen Wasen gut trocknen können.

Mit Torfstechergruß
Reinhard Kaiser und das Torfstecher-Team

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